Llanganates Nationalpark

Rio Milín - dahinter fängt die Wildniss an
Blick in den Llanganatis NP mit Pan de Azucar und Margasitas
Der Nationalpark Eingang
Pisayambo See

Der 219.707 Hektar große Llanganates Nationalpark umfasst eine der schönsten und vielfältigsten Landschaften Ecuadors und zieht sich durch die Provinzen Cotopaxi, Tungurahua, Napo und Pastaza. Zum größten Teil von Anden-Wäldern bedeckt finden sich auch tropisch anmutende Wälder im Park. Der Llanganates Nationalpark wurde 1991 als ein Naturreservat gegründet und dann 1996 zum Nationalpark erklärt. Der Park liegt auf Höhen von 1.200 Metern bis 4.638 Metern, die höchste Erhebung ist der Cerro Hermoso (der schöne Hügel). In dem zum Teil noch unerforschten Park finden sich 800 verschiedene Pflanzenarten, darunter zwei endemische Orchideenarten, 231 Vogel- und 46 Säugetierarten sowie 23 Amphibien- und Reptilienarten. Mit etwas Glück kann man hier den Anden Tapir, den Andenfuchs und den Brillenbären im Hochland und Nachtaffen, Waldkaninchen und Pakas in den tieferen Gefilden sehen. 

Seine Geschichte als von den Inkas genutztes Hinterland (vor allem Ausbeutung von Minen) und seine durch das unwegsam Gelände voller tiefer Täler und reißender Flüsse schwer zu erkundende Topographie, haben dem Park einen schon fast mystischen Ruf eingebracht.