Pululahua Geobotanisches Reservat

Pululahua Krater

Das geobotanische Reservat Pululahua wurde 1966 gegründet und ist das einzige Schutzgebiet seiner Art in Ecuador. Es liegt auf Höhen zwischen 1.600 und 3.356 m und einer Gesamtfläche von 3.383 ha in dem Krater des erloschenen Vulkans Pululahua rund 40 km nordwestlich von Quito. Der Krater, Überbleibsel der letzten Eruptionen des Vulkans vor ungefähr 2.300 Jahren, hat einen Durchmesser von etwa 5 km und bietet an seinen geschützten inneren Hängen Mikro-Lebensräume für eine faszinierende Flora mit Orchideen, Astern, Aronstabgewächsen und Bromelien, zwischen denen eifrige Kolibris hin und her schwirren. Pululahua ist Quichua und bedeutet Wolke aus Wasser – ein passender Name, da nachmittags oft Wolken von der Küste her in den Krater ziehen. Dank der optimalen Kombination aus geschützter Lage, der Feuchtigkeit durch die Wolken und der ganzjährigen Äquatorsonne hat sich hier ein kleines Paradies mit bisher 905 registrierten Pflanzenarten gebildet, darunter 92 endemische Arten. Leider gibt es noch keine Studien über die Fauna des Pululahua, aber folgende Tiere können mit etwas Glück gesichtet werden: Andenfuchs, Eichhörnchen, Gürteltiere, Langschwanzwiesel und Tapeti (Waldkaninchen). Neben den vielen Kolibris sind auch der Blaubussard, der Rotschopfkotinga und der Goldkopftrogon heimisch.

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Ecuador

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Der Pululahua Krater ist einer von zwei bewohnten Kratern auf der Welt. Die Ersten waren bereits die Inkas gefolgt 1825 von Mönchen des Dominikanerordens, die hier Kalkstein abgebaut und Landwirtschaft betrieben haben. Noch heute wird ein Teil des Kraters landwirtschaftlich genutzt, weshalb man hier neben den vielen Wildpflanzen auch einige der Andinen Nutzpflanzen kennenlernen kann.